Sichere Steckdosen im Garten - Versicherungsschutz behalten

Bei der Verwendung von Steckdosen im Garten bestehen besondere Anforderungen. Um eine sichere Installation zu gewährleisten, sind verschiedene Punkte zu beachten. Eine Missachtung hat Folgen für den Versicherungsschutz, die Sicherheit der Kinder oder könnte Einbrecher anlocken.

Im Garten oder auf der Terrasse werden Steckdosen zum Beispiel für die elektrische Heckenschere, den Rasenmäher oder einen elektrischen Grill gebraucht. Für gemütliche Sommerabende können stimmungsvolle Leuchten über Steckdose betrieben werden. Und im Winter steht natürlich die Weihnachtsbeleuchtung unter Strom.

Durch Regenwasser oder Pflanzenpflege ist eine Elektroinstallation im Garten oder auf der Terrasse immer gefährdet. Deshalb ist die oberste Maßgabe, vor Spritzwasser geschützte Steckdosen zu verwenden. Das sind Steckdosen mit Deckel und Dichtung. Weiter sind Steckdosen mit Fehlerstromschutz anzuraten. Bei dem Anschein eines Kurzschlusses löst dieses Schutzgerät innerhalb des Gerätes aus und unterbricht den Stromkreislauf. Diese Schutzschalter findet man auch unter den Bezeichnungen Fehlerstromschutzschalter oder kurz FI-Schalter. Bei Steckdosen und Beleuchtungen in Feuchtraumbereich sind FI Schalter Pflicht.

Aus versicherungstechnischen Gründen sollten außenliegende Steckdosen und Beleuchtung vom angrenzenden Innenraum allpolig zu schalten sein. Dieses verhindert, dass ungebetene Gäste zum Beispiele eine Flex zum aufbrechen anschließen können. Vermeiden Sie also die Hilfe zum Einbruch, denn sonst zahlt die Einbruchversicherung keinen Cent. Also zusammenfassend, Spritzwassergeschützte Steckdosen mit Klappdeckel und FI-Schutzschalter bzw. FI-Schukomat für Garten. Dann kann wirklich nichts mehr passieren.