Von unkompliziert bis Frents
Für die Hälfte der Bevölkerung ist Shoppen eines der schönsten Dinge, die es gibt. Davon geht man(n) jedenfalls aus. Nun gibt es aber noch die andere Hälfte und außerdem ist ja Shoppen nicht gleich Shoppen. Wer kein Geld hat, keine Zeit oder, man höre und staune, keine Lust, der sollte mal, zusätzlich zu den üblichen Online-Shopping-Seiten, einen Blick auf die www.frents.com Seite werfen. Da kann gestöbert und auch konkret gesucht werden. Besonders bei Geldmangel eignet sich diese Site. Viele Dinge sollen nämlich nicht gleich gekauft, sondern entweder geliehen oder eingetauscht werden. Das ist super, wenn man etwas braucht und nicht gleich kaufen, sondern erst mal ausprobieren möchte, bevor man es kauft.
Es ist auch super, wenn man es unkompliziert haben will und nicht in den üblichen Kommerz Strom einsteigen möchte. Denn www.frents.com verwirklicht die Idee „von Privat zu Privat“, knüpft an den mittlerweilen schon in Jedermanns Leben Einzug gefundenen Sozial Network Part an und verbindet auf sehr pragmatischem Hintergrund. Das Leben muss also nicht immer teuer und irrsinnig anspruchsvoll sein. Korbinian hat am Wochenende erst sein Fahrrad verkauft. Der Aufwand war recht gering. Foto machen, Foto hochladen, einstellen und warten. Die Chance, über eine Community einen Abnehmer zu finden ist verständlicher Weise höher, als seinen gesamten Freundes- und Bekanntenkreis abzuklappern oder zu hoffen, dass Jemand sich zufällig als Fahrrad Suchender outet. Eine praktische Funktion ist die lokale Zuordnung des jeweiligen Gegenstandes.
Denn natürlich bringt es mir in München nicht wirklich etwas, wenn ich die Traum-Lautsprecher bei Jemandem in Berlin entdecke. Vielleicht aber auch schon, denn ein Kumpel könnte sich gerade vor Ort befinden und es für mich abholen. Oder es könnte sein, dass der Anbieter selbst zufälligerweise einen München-Trip plant. Da muss man eben kreativ werden. Und kommunizieren. Ich glaube, an dieser Stelle haben wir den Sinn von www.frents.com verstanden.
