Strompreise auf Kollisionskurs

Einmal jährlich die selbe Farce, die Stromabrechnung scheint heutzutage keinen mehr erheitern zu können. Während über Stilllegung von Atomkraftwerken diskutiert wird und regenerative Energieformen erforscht werden, scheinen die Strompreise inzwischen außer Rand und Band zu sein. Kaum ein Bereich in unserem alltäglichen Leben ist von einer solch ungeahnten Preissteigerung betroffen, wie der Energiemarkt. Ob nun Erdgas, Öl (und damit Benzin) oder Strom, die Preisspirale scheint keine Grenzen mehr zu kennen.

Wir alle sind inzwischen bereit, für einen geringfügigen Preisunterschied kilometerweite Strecken in Kauf zu nehmen, immer auf der Suche nach einer günstigeren Tankstelle. Zwar sind wir uns darüber bewusst, dass alleine der weitere Fahrtweg die Kostenersparnis gen Null senkt, aber alleine um den Energiekonzerne ein Schnippchen zu schlagen, nehmen wir diese Belastung in Kauf.

Doch beim Wechsel der Stromanbieter sind wir noch immer weit hinter den Möglichkeiten zurück. Wer einmal die Strompreise verglichen hat, dem sollte schnell klar sein, dass hierdurch wesentlich höhere Ersparnisse möglich sind, als beim sogenannten Tankstellenhopping. Wenn man zum Beispiel die örtlichen Stromversorger vergleich, hier die Stromanbieter Berlin, der sollte feststellen, dass für einen normalen Haushalt die Flexstrom AG die günstigste ist. Kaum ein Berliner hat dies bislang erkannt und bezahlt Unsummen an Vattenfall.

Drum prüfet wer zuviel bezahlt.