Sparbrief – Laufzeit und Flexibilität

Jeder abgeschlossene Sparbrief verfügt über eine festgelegte Laufzeit. Dabei sind Anlagezeiträume im Jahresrhythmus üblich. Somit können Sparbriefe auf zum Beispiel 12, 24 oder 36 Monate angelegt werden. Meist liegt die Spanne bei den Banken zwischen einem und fünf Jahren. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich eine extrem lange Sparbriefzeit nur in Phasen des Hochzinses lohnen und man sich mit dem Abschluss eines Sparbriefes einen hohen Zinssatz sichern konnte.

Um eine gewisse Flexibilität zu behalten ist es möglich den Anlagenbetrag auf mehrere Sparbriefe zu verteilen. Dazu sollten diese allerdings über unterschiedliche Laufzeiten verfügen, so dass zu unterschiedlichen Zeiten Kapital frei wird und dem Anleger zur Verfügung steht. Dieses kann man in besser verzinste Sparbriefe investieren oder anderweitig anlegen, wenn benötigt natürlich auch für eine Investition verwenden.

Dienen tut der Sparbrief einer einmaligen Geldanlage. Dabei schreiben die Banken einen bestimmten Mindestanlagebetrag vor, welcher gewährleistet, dass ein relevanter Ertrag erreicht wird. 2.500 Euro sind in diesem Fall üblich. Aber auch hier gibt es Ausnahmen und so existieren ebenfalls Sparbriefe mit Einlagen von 500, 1.000 oder sogar 5.000 Euro.

Vorteilhaft ist es zudem, dass ein Sparbrief nicht zwingend ein Girokonto bei dieser Bank verlangt. Zudem entstehen keinerlei Abschlusskosten oder Kosten für die Kontoführung. Der anzulegende Betrag wird einfach selbst überweisen oder von der Bank des Sparbriefes eingezogen und fließt nach Beendigung dessen auch auf dem selben einfachen Weg zurück.

Alternative zum Sparbrief ist das Festgeld. Aus diesem Grund sollte man einen Zinsvergleich Festgeld machen, um festzustellen welche Anlage besser zu den individuellen Ansprüchen passt. Ein Beispiel dafür ist das Comdirect Festgeld.