Selbsthilfe

Der Begriff Selbsthilfe entspringt wohl sicherlich aus anderen Quellen aber die Umschreibung, Hilfe zur Selbsthilfe, kann wohl auf viele Gebiete des täglichen Lebens angewandt werden. Die Selbsthilfe im Bezug auf Alkoholabhängigkeit, könnte man so interpretieren, dass die Selbsthilfe versucht, jemanden in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Alkoholabhängige Menschen haben oft über Jahre hinweg versucht, sich allein aus ihrer Sucht zu befreien. Am Anfang waren diese Versuche oft dadurch gekennzeichnet, dass der Alkoholkonsum kontrolliert werden sollte, also weniger trinken.

Ein Anzeichen für eine mögliche Alkoholabhängigkeit der Kontrollverlust über die Alkoholmenge ist, zeigt es sich hier natürlich, dass ein suchtkranker Mensch sein Suchtmittel nicht kontrollieren kann, sondern das Suchtmittel den Menschen kontrolliert. Neben dem Versuch des kontrolliert trinken, kommen auch oft Versuche zum Vorschein, nur noch zu bestimmten Tageszeiten zu trinken oder auf andere alkoholische Getränke umzusteigen.
Heute schon lange trocken lebende Alkoholiker kennen aus ihren eigenen Erfahrungen diese Bemühungen, wissen aber auch, dass sie dadurch viele Jahre ihres Lebens verschenkt haben.

In der Selbsthilfe können auch zweifelnde alkoholkranke Menschen lernen, welche Schritte und Maßnahmen notwendig sind, um sich aus der Alkoholabhängigkeit zu befreien. Die Alkohohlkrankheit ist nicht heilbar, sondern kann nur durch ein Leben ohne Alkohol zum Stillstand gebracht werden. Daher ist es auch notwendig, sich immer seine alkoholabhängige bewusst zu sein und die eigene Nüchternheit immer an erster Stelle zu stellen.
Auch im nüchternen Leben kann es zu riskanten Situationen kommen, die die eigene Nüchternheit gefährden können. Darum ist es wichtig, durch den Erfahrungsaustausch mit anderen trockenen Alkoholikern zu lernen, wie Situationen nüchtern gemeistert werden können und Risiken vermieden werden können.