Ringelblumenöl- 2009 war die Ringelblume Heilpflanze des Jahres

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2009 war ganz ihr Jahr, die Ringelblume wurde zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Ähnlich wie die Kamille ist sie eine sehr vielfältige Heilpflanze und schon seit vielen Jahrhunderten geschätzt und geliebt.
Allein ihr Anblick kann ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, strahlt sie in knalligem gelb oder orange und vermittelt Sonne, Wärme und die Lust im Garten zu sitzen. Der botanische Name lautet „Calendula officinalis“, hierzulande findet man sie in zahlreichen Balkonkästen und Bauerngärten. Vermutlich stammt diese wunderschöne Pflanze aus der Mittelmeerregion, wird aber schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland angebaut und als Heilpflanze verwendet. In der traditionellen Heilkunde spielt die Ringelblume eine wesentliche Rolle, das ätherische Ringelblumenöl wird aber auch im Wellnessbereich und in der Kosmetik häufig verwendet. Um das ätherische Öl zu gewinnen, werden die getrockneten Blütenblätter sanft zerrieben und mittels Wasserdampf- Destillation zu Öl verarbeitet. Schon Hildegard von Bingen wusste um die heilenden Kräfte der sonnigen Pflanze.
Das Duftöl
lässt sich zu verschiedenen Zwecken einsetzen, in einer Aromalampe verströmt es seinen blumigen Duft, als Massageöl kann es nicht nur pflegen, sondern auch entzündliche Stellen sanft heilen. Auch gegen Akne oder Insektenstiche lässt sich das Ringelblumeöl einsetzen. Bevor man das wunderbare Öl anwendet, sollte man zunächst einen Versuch an einer kleinen Körperstelle starten, denn viele Menschen reagieren allergisch auf die Inhaltsstoffe der Ringelblume. Dazu einfach eine kleine Körperstelle einreiben und bis zum nächsten Tag abwarten. Rötet sich die Haut oder beginnt zu jucken, sollte man auf ein anderes Öl ausweichen. Das Ringelblumenöl lässt sich wunderbar mit Mandelöl mischen und als Pflegelotion verwenden. Tipp: das Öl in die noch feuchte Haut nach dem Duschen einmassieren, ein wunderbar pflegendes Gefühl und ein zarter Duft. Die medizinischen Wirkungen der Ringelblume sind übrigens auch wissenschaftlich bestätigt.