Praktischer Einsatz der Taubennetze
Taubennetze sind oftmals die erste Wahl, wenn es um die Taubenabwehr geht. Insbesondere zum Einsatz kommen Taubennetze, wenn es um die Vergrämung der Tauben von deren Nistplatzbereichen gehen soll. Beim Kauf der Taubenetze sollte unbedingt auf die Qualität des Abwehrnetzes geachtet werden. Ein Betroffener sollte sich auf jeden Fall für Taubennetze entscheiden, die vom Materialprüfungsamt des Bundes geprüft und auch von dort für „sehr gut" befunden wurden.
Taubennetze dieser Art bestehen aus imprägniertem Mischgewebe. Dabei sind diese Taubennetze zu beinahe 100 Prozent witterungs- und auch formbeständig, wie auch unempfindlich gegenüber UV-Strahlung. Taubennetzes dieser Art werden auch nicht brüchig, wenn sie höheren Belastungen ausgesetzt sind. Von ihrer Maschenweite her sind Taubennetze mit 50 x 50 mm empfehlenswert. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Singvögel in den Netzen verfangen. Es wird von Experten im Bezug auf Taubennetze immer empfohlen ein Rahmensystem mit zu verarbeiten. Nur auf diese Weise können bei diesen Konstruktionen ein Flattern bei Wind und sich daraus entstehende Materialbrüche ausgeschlossen werden.
Taubennetze werden insbesondere dort angebracht, wo die Tauben ihre Schlaf- und Nistplatzbereiche haben, also insbesondere in Gebäudenischen und auf Feuerleitern. Taubennetze sind aber nicht die einzigen Abwehrmaßnahmen, die ein betroffener Hausbesitzer ergreifen kann. Alternativen gibt es auch, und zwar in Form von Spikes und Elektrosystemen. Taubennetze zählen allerdings zu den effektivsten Vergrämungsvorrichtungen. Anders als bei den Spikes besteht bei den Taubennetzen nicht die Gefahr, dass die Plätze durch hartnäckiges Anfliegen der Tauben und dem Hinterlassen von Kot und Nistmaterial schon nach kurzer Zeit wieder attraktiv werden könnte. Und auch dass von der Ästhetik her sehen Taubennetze attraktiver aus, als die Alternative der Spikes.
