Netzwerke absichern
Nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Privathaushalten gibt es heute Netzwerke. Das kleine Heimnetzwerk erlaubt zum Beispiel den Mitgliedern einer Hausgemeinschaft den gemeinsamen Zugriff auf Bilder, Musik oder andere Daten, unabhängig davon, auf welchem Computer sich diese Daten befinden, solange er eingeschaltet ist. Es werden also alle Computer miteinander verbunden. Welche Daten genau man auf seiner Festplatte freigeben möchte, so dass sie von den Benutzern der anderen angeschlossenen Rechnern gesehen, benutzt oder auch verändert werden können, lässt sich individuell vom Hauptbenutzer einstellen und abändern. Miteinander vernetzte Computer müssen nicht zwangsläufig mit dem Internet in Verbindung stehen, wobei das heute nur noch selten vorkommt, da Internet fast überall verfügbar ist und auch genutzt wird.
Soll ein privates Netzwerk mit dem Internet verbunden werden, kommt hierbei entweder ein Router zum Einsatz, der die Verbindung herstellt, oder einer der Rechner stellt die Verbindung her und teilt sie mit den anderen. Wird auf einem Rechner ein Server Betriebssystem installiert, kann dieser Rechner Dienste für das Netzwerk ausführen, die auch den Kontakt mit dem Internet betreffen, zum Beispiel als Mailserver. Auch andere Koordinations- und Verwaltungsdienste werden vom Server übernommen. Das kann sehr umfassend sein, wenn zum Beispiel in einem Unternehmen für viele Vorgänge und Prozesse innerhalb des Betriebs gemeinsamer Zugriff der Mitarbeiter auf Daten, Ressourcen, Kalender oder ähnliches notwendig ist. Moderne Betriebssysteme wie Server 2010 bearbeiten verschiedenste Anfragen, transferieren und koordinieren Abläufe und Datenflüsse. Netzwerkschutz für Server 2010 ist dabei ein wichtiges Thema, denn durch seine Verbindung zum Internet bietet der Server eine breite Angriffsfläche für Viren, Würmer, Spyware, Spam und andere Störenfriede, die, falls sie eine Sicherheitslücke finden, das gesamte Netzwerk zum Erliegen bringen können.
