Methoden und Praktiken der Wahrsagerei
In der Kulturgeschichte und in der Esotherik werden verschiedene Methoden und Praktiken für die Wahrsagerei genutzt. Wahrsager nutzen das Wahrsagen um zukünftige Ereignisse vorauszusagen. Dieses Spektrum fällt auch unter hellseherische Fähigkeiten. Verbreitete Beispiele sind hierbei auch das Handlesen, Astrologie und Kartenlegen. Aber auch das Buchorakel, Punktieren, Runenlesen, Wahrsagen mit Skatkarten, Tarot, I-Ging, Pendeln oder lesen aus der Kristallkugel zählen zum Wahrsagen.
Ob Wahrsager wirklich Ereignisse in naheliegender Zukunft voraussagen können ist umstritten. Von den Kirchen und der Theologie wird das Wahrsagen zum Aberglauben gezählt. Von der Theologie ist das Wahrsagen nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar. Da die Menschen neugierige Gesellen sind, versuchen sie seit dem es sie gibt der Zukunft Geheimnisse zu entlocken. Ein überraschend großer Teil der Bevölkerung vertraut den Methoden der Wahrsagerei.
Auch wenn jegliche Beweise fehlen glauben sehr viele Menschen an den Vorhersagen von Nostradamus. Angeblich gelten Wahrsagefähigkeiten als Täuschung oder Selbsttäuschung. Aber nicht nur das einfache Volk hört auf die Wahrsager und Hellseher sondern auch Politiker höchsten Ranges. So konsoltierte zum Beispiel Josef Stalin in regelmäßigen Abständen einen georgischen Hellseher sowie einen polnischen Astrologen. Meist sind die Kunden der Wahrsager und Hellseher Kranke, Verängstigte oder aus dem Gleichgewicht geratene Menschen. Diese Menschen suchen meist Trost und Sicherheit und möchten auf ihre Person aufmerksam machen.
