Jobs im Ausland
Bei vier Millionen Arbeitslosen und all den Sendungen im Fernsehen über das Leben in anderen Ländern bekommt der eine oder auch andere sicher Lust, lieber im Ausland zu arbeiten, als zu Hause weiter erfolglos Arbeit zu suchen. Und wie kommt nun an einen Job im Ausland? Nun, zum einen bieten die Bundesagentur für Arbeit mit der ZAV Zentrale Auslands- und Fachvermittlung eine international tätige Personalagentur an, zum anderen findet man die Jobs meist in überregionalen Zeitungen und in den vielen Jobbörsen, die es im Internet gibt.
Mal eben einen Job finden, ist allerdings gar nicht so einfach. Neben den fachlichen Qualifikationen sollte auch das Umfeld stimmen. Sprechen sie schon die Landessprache? Falls nicht, sollten sie sich auf jeden Fall fliessend auf englisch unterhalten können. Sofern der zukünftige Arbeitgeber die Kosten für ein Vorstellungsgespräch vor Ort übernimmt, ist dies eine Gute Gelegenheit, gleich auch Land und Leute kennen zu lernen.
Die Familie, sofern vorhanden, sollte natürlich auch rechtzeitig darauf eingestimmt werden. Denn nicht immer ist es ratsam, dass sich gleich alle mit Sack und Pack auf die Reise machen. Es sei denn, sie wollen sowieso auswandern, aber das ist dann ein anderes Thema. Wenn sie die Probezeit überstanden haben und auch sonst mit dem Job und dem Umfeld zufrieden sind, können sie ihre Familie immer noch nachholen.
Denken Sie bei ihren Bewerbungen auch bitte unbedingt daran, dass sie die Sitten vor Ort respektieren und nicht in bestimmte Fettnäpfchen treten. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn sie einen Bewerbungsservice für die professionelle Ausarbeitung ihrer Bewerbungsmappe in Anspruch nehmen, der kostet in der Regel zwar Geld, umschifft dafür aber etliche Klippen, an die sie bisher noch gar nicht gedacht hatten. Oder wussten Sie, dass ein Passfoto in Bewerbungsunterlagen für einen Job in den USA ein Ausschlusskriterium ist? Viel Erfolg und gute Reise!
