Förderungen für den Erwerb eines Fertighauses
Noch bis vor ein paar Jahren erhielten Häuslebauer und Immobilienkäufer die sogenannte Eigenheimzulage, die pro Person ausbezahlt wurde, die das Wohneigentum selbst nutzten. Seit dem Wegfall dieser Eigenheimzulage ist es gar nicht mehr so einfach, andere staatliche Förderungen zu finden, die man in Anspruch nehmen kann. Es müssen teils strenge Auflagen erfüllt werden, wenn man beispielsweise zinsgünstige Kredite von der Kfw-Bank in Anspruch nehmen will. Ob diese Zinsen immer günstiger sind, als bei anderen Banken sollte man jedoch vorab gut vergleichen.
Es ist in manchen Fällen sinnvoller nur einen Kredit bei einer Bank aufzunehmen, als zwei oder mehr verschiedene Kredite mit verschiedenen Zinssätzen zu tilgen. Dabei ist es gleichgültig, ob man sich eine Gebrauchtimmobilie zulegen will oder ein Massivhaus oder Fertighaus .
Die Finanzierungsmöglichkeiten sind alle recht ähnlich. Wer einmal selbst ausrechnen will, ob er eine monatliche Abtragung einer bestimmten Summe aufbringen kann, sollte einmal seine kompletten Einnahmen ausrechnen und davon alle Kosten abziehen, die monatlich laufend anfallen. Wenn nach der gedachten monatlichen Abtragung noch 700 Euro für eine Person oder 900 Euro für zwei Personen (für jede weitere Person 230 Euro zurechnen), wird man sich die Abtragung leisten können. Die 700 oder 900 Euro sind der Eigenbehalt, den die Banken vorschreiben, damit die Lebenssicherung gewährleistet ist. Ob man mehr benötigt oder weniger auskommt, interessiert in Fall eines Kreditantrages nicht.
