Existenzgründung
Wer seine eigenen Ideen umsetzen und selbstbestimmt über seine Arbeitszeit verfügen möchte, für den kommt eventuell eine Selbständigkeit in Frage. Allerdings macht man sich nicht mal eben so selbständig, dazu gehört schon ein bisschen mehr als nur der Wunsch nach Eigenständigkeit. Schließlich verändert sich dadurch mitunter ihr gesamtes Leben, zumindest aber ihr Tagesablauf. Es gibt zwar für allerhand Tätigkeiten und Interessen Schulen jeglicher Art, aber immer noch keine Wie-werde-ich-Unternehmer-Schulen. Allerdings ist Abhilfe in Sicht.
Es gibt immer mehr Institutionen, die sogenannte Gründerwerkstätten ins Leben rufen, die einem auf dem Weg zu den ersten Schritten der Selbständigkeit Unterstützung anbieten. Zwar meist gegen Geld, aber immerhin besser, als gar nichts. Eine Existenzgründung sollte nie eine Notlösung sein. Wenn Ihr derzeitiger Chef Ihnen anbietet, dass sie die Transporte für die Firma ja auch auf eigener Kappe durchführen könnten und dadurch sogar mehr Geld verdienen würden, dann sollten Sie vorsichtig sein. Schnell kann es nämlich passieren, dass es sich bei einer solchen Tätigkeit um eine Scheinselbständigkeit handelt. Der Staat hat dazu folgende Kriterien entwickelt, von denen lediglich drei zutreffen müssen, um von einer Scheinselbständigkeit zu sprechen:
* Sie arbeiten meist alleine
* Sie arbeiten im Wesentlichen nur für einen Arbeitgeber
* Ihr Auftraggeber lässt solche Tätigkeit wiederkehrend so verrichten
* Ihre Tätigkeit weist keine Merkmale unternehmerischen Handelns auf
* Ihre Tätigkeit ist identisch mit derjenigen, die Sie zuvor als Angestellter ausübten.
Wird bei Ihnen eines Tages eine Scheinselbständigkeit attestiert, müssen sie Ihr Gewerbe umgehend abmelden und arbeitsrechtlich sind sie nun ein Angestellter und unterliegen wieder der Sozialversicherungspflicht. Infos zur Existenzgründung bei http://www.existenzgruender.de/
