Der Karpfen

Der Karpfen stammt ursprünglich aus Asien, von den Römern wurde er nach Europa gebracht. Er gehört zur Gattung Cyprinus. Ein Karpfen ist durchschnittlich 35cm lang und etwa ein Kilo schwer. Er kann 50 Jahre alt werden oder sogar älter. Karpfen leben meistens in warmen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Seine Nahrung besteht meist aus Kleinkrebsen, Würmern oder Insektenlarven.

Es gibt verschiedene Arten von Karpfen. Zum einen wäre da der Wildkarpfen, die Urform des Karpfens, der Schuppenkarpfen mit normalen Schuppen, der Zeilkarpfen, der eine Reihe von Schuppen hat und ansonsten frei von Schuppen ist, der Spiegelkarpfen mit verschiedengroßen Schuppen und der Lederkarpfen, der nur wenige oder gar keine Schuppen besitzt. Außerdem gibt es die Kois, die in Japan in den verschiedensten Farben gezüchtet werden. Geschmacklich ist der Karpfen nicht bei allen beliebt. Dazu kommt, dass die vielen Gräten ein Problem für die Zubereitung darstellen.

An Weihnachten wird in einigen Familien in Mittel- und Osteuropa ein Weihnachtskarpfen serviert. Im Mittelalter wurde er mit Jesu Christi in Verbindung gebracht und galt teilweise auch als Glücksbringer. Auf den Tisch kommt der Karpfen gerne paniert. Als Beilage gibt es z.B. Kartoffelsalat, Zitronenspalten, Gurkensalat, Salzkartoffeln oder Remoulade. Beliebt ist auch gebackener Karpfen oder Karpfen blau - gekochter Karpfen.