Dem G String auf der Spur

String, das ist natürlich englisch, und G String, das ist auch englisch, aber wofür steht denn überhaupt dieses G, in G String? Befassen wir uns zuerst ein wenig mit der Herkunft der Strings. Viele Modeexperten behaupten, dass der G-String eine Mischung zwischen einem Tanga und einer Schnur sei. Wohlgemerkt ist der Tanga nicht das genaue Ebenbild eines Strings, sondern mehr ein seitlich geschnürtes Bikini Unterteil, welches aus Brasilien stammt. Das Wort Tanga selber, stammt sowohl aus dem Wortschatz der Sprache Kimbundu als auch aus dem portugiesischen und bedeutet in beiden Nationen: Lendenschurz!

Das was wir übrigens gemeinhin als G String bezeichnen, wird in England differenziert als Thong bezeichnet. Dieser englische Thong hat, genau wie der deutsche G-String, ein knappes Stoffdreieck auf dem Steiß sitzen. Zurück zu den Modeexperten, diese konnten herausfinden, dass die Bezeichnung: G String schon im 19. Jahrhundert verwendet wurde. Die allgemein logisch erscheinende Assoziation des G Strings zur musikalischen G Seite eines jeden Seiteninstrumentes lehnen die Experten jedoch ab.

Der G String ist schon weit gereist und ur-alt. Schon seit Jahrtausenden klemmen sich die Menschen ein Stückchen Stoff zwischen die Backen, weil sie es bequem finden. Belegt sind z.B. diverse Arten von G Strings bei afrikanischen Völkern, wo allerdings der Mann hauptsächlich diese Genitalzierde anlegt. Auch in Japan gehört ein G String zu Männermode dazu, vor allem wenn es um sportliches Befreien geht.

Die Europäer hängen mal wieder hinter her, denn hier bekamen wir erst mit den 70er Jahren die Backenfreie Mode zu Gesicht. Wahrscheinlich ist dies ein weiterer Grund warum der G String so einen straken Stellenwert in deutschen Wäscheschubladen eingenommen hat.