Das elektronische Whiteboard

Mit dem elektronischen Whiteboard sind die Einsatzmöglichkeiten schier unendlich. So ist das reine elektronische Whiteboard eine softwarebasierte Lösung, die es einem ermöglicht, Bilder und Texte digital aufzuzeichnen, diese verbundenen PCs oder Rechnern in einem Netzwerk oder das Internet bereitzustellen. Wer wäre damals, als der Urtyp des White Boards, die herkömmliche Schultafel, das Nonplusultra war, auf die Idee gekommen, dass solche Dinge einmal möglich bzw. überhaupt denkbar wären.
Dabei werden diese Whiteboards vor allen Dingen in zwei Arten unterteilt: die telemediale Situation und das Präsenzszenario. Die telemediale Situation der White Boards umfasst vor allem die rein elektronischen Whiteboards, bei welchen der Einsatzort ja unbegrenzt zu sein scheint, wogegen bei dem Präsenzszenario der Einsatzbereich wie bei den Schiefertafeln ein anderer, begrenzter Bereich ist. Dies wird in Schulen, Hörsälen und Seminarräumen eingesetzt, wobei man auf diesen aber auch mithilfe von Beamern oder integrierten Rückraumprojektoren Bilder und Videos großformatig wiedergeben kann, was ja auch den Vorteil wiederum ausmacht.
Natürlich darf auch eine Kombination aus beiden Arten der Whiteboards nicht fehlen. So werden die Stiftbewegungen, die man auf dem einem elektrischen White Board ausführt, an die angeschlossenen Rechner übertragen und man kann auf deren Monitoren jeden Schriftzug nachvollziehen, natürlich auch auf einem weit entfernten Rechner, der in einem völlig anderen Land steht und per Internet verbunden ist.
So sieht man, dass der Einsatzbereich von den elektronischen White Boards einfach so vielseitig ist wie es bisher kaum zu glauben war. Sieht man die Entwicklung seit der Schiefertafel, will man gar nicht darüber nachdenken, was vielleicht in zwanzig Jahren möglich ist.