Dänemark: Festland oder Inseln?

Die Deutschen, die gerne ihren Urlaub in Dänemark verbringen, sind in zwei Lager gespalten. Ein Teil von ihnen bevorzugt das dänische Festland, kehrt immer wieder an Orte wie Blavand, Henne Strand oder Hvide Sande zurück. Der andere Teil schwört auf die dänischen Inseln, Bornholm etwa oder Fanö. Dabei ist der Unterschied zwischen Inseln und Festland eigentlich gar nicht so groß. Ob man nun für das Ferienhaus Römö oder Söndervig wählt, immer hat man den Strand dicht vor der Haustür. Das Wetter ist gleich, die Dünen, die Heidelandschaft, durchbrochen von dem einen oder anderen kleinen Wald.

.. Schließlich machen nicht nur Ostsee und Nordsee Dänemark zu dem, was es für so viele Touristen ist. Einen wichtigen Anteil am Ferienerlebnis hat auch die Landschaft, die sich vom Strand aus ins Hinterland erstreckt, die zu Spaziergängen einlädt, die zum Fahrradfahren reizt, die vielleicht sogar zu einem Ausritt mit dem Pferd lockt. Und natürlich ist es auch die besondere Mentalität der Dänen, die bekanntlich zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören (jedenfalls, wenn man entsprechenden Umfragen trauen darf) und die den Urlauber schnell mit ihrer gelassenen Art anstecken. Diese Dinge hängen aber nicht davon ab, wo genau man sich in Dänemark befindet. Ein kleiner Vorteil der Inseln mag sein, dass man hier oft auf kleiner Fläche eine große landschaftliche Vielfalt findet. Auf dem Festland hingegen sind vielleicht die Wege manchmal etwas weiter, dafür ist die Auswahl an Ausflugszielen größer – ob es nun ins Legoland gehen soll oder in das Fischerei- und Seefahrtsmuseum in Esbjerg. Leichte Unterschiede also gibt es, doch die Vorteile heben sich gegenseitig auf. Und so bleibt die schlichte Erkenntnis: Urlaub in Dänemark ist einfach schön!