Basecaps als Teil der Uniform

In den frühen 1980er Jahren galten Basecaps sozusagen als der neue, freche Hut der Jugendlichen. Die Mode, die Basecaps so stark integrierte schwappte aus den Vereinigten Staaten nach Europa und wurde hier gern und schnell angenommen und fand schnell zu einer starken Verbreitung. Man begann die Basecaps verkehrt herum zu tragen, das Schild zu knicken oder über dem Ohr zu tragen. Basecaps hielten Einzug in zahlreiche Jugendbewegungen innerhalb Europas.

Schon ein gutes Jahrzehnt später waren die sportlichen Basecaps nicht mehr nur Ausdruck von Jugendlichkeit, sondern wurden sogar Teil der Uniform so mancher zivilen Organisation oder Behörde. Der bis dahin gebräuchliche Hut, wie zum Beispiel das Barett, wurden verdrängt und die Basecaps bekamen ein neues und sehr ungewöhnliches Image. Diese Miteinbeziehung der Basecaps in die Uniformen war ein Schritt in Richtung Universalität der Basecaps. Das jugendliche, rebellische Image wurde etwas abgemildert und es wurde ein neuer Schritt in Richtung Saloonfähigkeit der Basecaps gemacht.
Wer hätte sich schließlich gedacht, dass selbst führende Designer die Basecaps irgendwann als respektables

Pendant zum Hut sehen würden? Auch als Teil eleganter Herren Outfits sind Basecaps inzwischen kein Tabu mehr und sie sind nicht mehr nur als Teil von sportlichen Freizeitoutfits gern gesehen. Aber nicht nur als Accessoires im Bereich der Uniformen haben sich Basecaps mittlerweile etabliert, auch als Arbeitsmütze werden Basecaps gern eingesetzt. Erstens sind sie sehr einfach und kostengünstig zu produzieren und zweitens können sie gut gewaschen werden. Da die Basecaps fast ausschließlich aus Leinen und Baumwolle hergestellt werden, saugen sie nicht nur beim Sport, sondern auch bei körperlich anstrengender Arbeit den Schweiß auf, der sonst über Gesicht und Hals rinnen würden. Wie einst der Hut werden auch die Basecaps ihren Weg machen und eines Tages hinsichtlich Design, Form und Verwendungszweck vielleicht genauso vielseitig sein wie der Hut es heute ist.